Im nördlichen Europa, war es lange Tradition in den Rauhnächten die Häuser und Ställe auszuräuchern. Diese Ritual wird heute nur noch im Alpenraum begangen. Die Rauhnächte sind die Abende vom 24.12. bis zum 06.01., man nennt sie auch die 12 heiligen Nächte. Früher war es den Frauen untersagt in dieser Zeit über Nacht Wäsche zu trocknen, da es Unglück über die Hausbewohner bringen sollte.
Mit dem Ausräuchern der Häuser sollten böse Geister, Krankheiten und Übel aller Art vertrieben werden. Der angenehme Duft und die heilende Wirkung von Kräutern beim Räuchern, steigern auch heute noch das Wohlbefinden und tragen zu einer angenehmen Atmosphäre der Wohnräume bei. Wer heutzutage richtig entspannen möchte, sollte sich mit dem Thema Räuchern vertraut machen.